Dienstag, 18. April 2017

Was kannst du gegen Schwangerschafts- und Dehnungsstreifen tun?

Wenn ich mich mit Frauen über meine erste Schwangerschaft unterhalte, höre ich oft die gleiche Frage: "Ist dein Bauch gerissen?" 
Für alle, die nicht wissen, was damit gemeint ist: Es geht um Schwangerschaftsstreifen. Besser gesagt Dehnungsstreifen. Ob und was dagegen nützt, erfährst du in diesem Blogpost. Ich wünsche dir gute Unterhaltung!


Eine Schwangerschaft verändert den Körper (zumindest kurzfristig). Ein kleines Wunder wächst in deinem Bauch heran und stellt dein Leben ganz schön auf den Kopf. Auf dem Foto oben siehst du meinen Bauch der ersten Schwangerschaft in der 39. Woche. Also kurz vor der Entbindung.

Wie bereits angetönt, werde ich oftmals von Neuschwangeren gefragt, ob mein Bauch irgendwelche Dehnungsstreifen aufweist. Während der Schwangerschaft hatte ich das Gefühl, dass meine Brust durch das Wachstum gerissen sei. Dies stellte sich jedoch nach der Geburt als Irrtum heraus. Es waren lediglich bläuliche Äderchen, die man durch die Haut durchschimmern sah und ich deutete diese fälschlicherweise als Dehnungsstreifen; denn diese sind am Anfang auch bläulich. Mein Bauch und der Rest meiner Haut ist glücklicherweise auch unversehrt geblieben. Was ich dafür getan habe? Das verrate ich dir gleich.

Rund ums Thema Schwangerschaftsstreifen

1. 70-90% aller Frauen entwickeln während der Schwangerschaft sogenannte Schwangerschafts- oder Dehunungsstreifen.
2. Als Dehungsstreifen werden Risse im Bindegewebe genannt, die dann entstehen, wenn die Haut stärker gedehnt wird, als sie verkraften kann.
3. Schwangerschaftsstreifen sind zuerst rote, bläuliche oder violette Streifen, die nach und nach zu dünnen, hellen Narben verblassen.
4. Die Streifen können am Bauch, an den Oberschenkeln, am Po oder an der Brust auftreten.
5. Nur weil die Haut bei einer ersten Schwangerschaft nicht gerissen ist, heisst dies nicht, dass du bei der zweiten verschont bleibst.
6. Schwangerschaftsstreifen können entweder bereits am Anfang der Schwangerschaft entstehen oder auch erst kurz vor der Geburt. Der Zeitpunkt ist sehr individuell.

Was hilft wirklich gegen Dehnungsstreifen?

Um diese Frage zu beantworten, möchte ich sie in zwei Unterfragen unterteilen: Als erstes die Prävention und als zweitens, was du nach dem Auftreten von Schwangerschaftsstreifen tun kannst.


Prävention

Seien wir ganz ehrlich: Vieles hängt von unseren Genen ab - ob das fair ist oder nicht. Dasselbe gilt bei den Dehungsstreifen und dem Auftreten von Cellulite. Wie dein Bindegewebe beschaffen ist, hängt stark von deiner Veranlagung ab. Trotzdem gibt es einige Dinge, die man präventiv tun kann. Ob diese Massnahmen etwas helfen, ist sehr umstritten. Aber mein Motto ist stets: "Probieren kann ich's. Nützt es nichts, so schadet es immerhin nicht."
So ging ich auch bei meiner ersten Schwangerschaft vor. Ich war gewillt, all das zu tun, was in meiner Macht steht, den Rest überliess ich meinem Schicksal.

a) Regelmässige Massagen mit Ölen und/oder Crèmes helfen, die Haut geschmeidig und dehnbar zu erhalten. Am besten tust du dies ab Anfang der Schwangerschaft zweimal pro Tag oder noch öfters, falls deine Haut stark juckt. Viele Frauen machen den Fehler, dass sie erst im 4. oder 5. Monat damit beginnen, weil dann die Wölbung des Bauches deutlich zu sehen ist. Am besten massiert man die Haut jedoch ab Anfang der Schwangerschaft, auch wenn die Dehnung deines grössten Organs noch nicht sichtbar ist.

Ich persönlich habe folgende drei Produkte verwendet: Einerseits das Bi-Oil (siehe Foto) und andererseits ein Öl von Weleda. Beide hatten mich während meiner Schwangerschaft begleitet. Gegen Ende der Schwangerschaft juckte mein Bauch sehr stark. Da griff ich zwischendurch ab und zu auch noch zusätzlich zu normaler Bodylotion.

b) Studien konnten beweisen, dass die Entstehung von Dehnungsstreifen mit einer hohen Gewichtszunahme einhergeht. Versteh' mich nicht falsch: Ich bin absolut gegen Diäten während der Schwangerschaft. Zudem finde ich nicht, dass eine Frau bereits eine Woche nach der Entbindung wieder so aussehen muss wie vor der Schwangerschaft. Ich verstehe jedoch genau so wenig, wenn Frauen eine gleichgültige Einstellung haben bezüglich der Gewichtszunahme haben. So à la: "Ich bin schwanger, ich esse so viel ich will und zu was ich Lust habe." Mein Frauenarzt sagte mir, dass eine Frau erst ab dem letzten Trimester 300 Kalorien mehr brauche als sonst. Während meiner Schwangerschaft nahm ich 10.5kg zu und dies hat sicherlich die Prävention von Dehnungsstreifen positiv beeinflusst. 

c) Gesund essen ist ein weiterer Präventionsfaktor und geht stark (ausser bei Wassereinlagerungen) mit b) einher. Nur schwanger zu sein, heisst nicht, dass man kiloweise Süsses futtern soll und darf. Ganz im Gegenteil: Für's Baby ist es enorm wichtig, dass sich die Mutter gesund und ausgewogen ernährt, um mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden zu können. Studien haben auch hier einen klaren Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung und der Prävention von Dehungsstreifen feststellen können. 

d) Auch Sport kann dabei helfen, das Auftreten von Dehnungsstreifen zu verhindern.


Ist es zu spät für dich?

Wenn du bereits Dehnungsstreifen aufgrund deiner Schwangerschaft(en) hast, möchte ich dir eines sagen: Du hast das Wundervollste, das es geben kann, mit deinem Körper hervorgebracht: Ein Baby. Ich denke, du bist mit mir einverstanden, wenn ich dir sage, dass es nichts Schöneres geben kann und du wahrscheinlich alles geopfert hättest, um all diese wunderbaren (und natürlich manchmal auch anstrengenden ;-) Momente mit diesem Geschöpf erleben zu können, nicht wahr? Deine Dehnungsstreifen sind eine Erinnerung an die Zeit, wo dein Kind noch in deinem Bauch hauste: geborgen und zufrieden. 

Wenn du jedoch trotzdem gerne etwas gegen deine Streifen tun möchtest, gibt es eigentlich nur eines. Massieren, massieren, massieren. Dehnungsstreifen sind nichts anderes als Risse in der Haut und daraus entstehen Narben. 
Je früher du mit Massnahmen beginnst, desto grösser sind die Chancen, positive Effekte sehen zu können.
Hier kann ich nicht von meiner persönlichen Erfahrung sprechen, da mein Bauch nicht gerissen ist. Aber ich kenne mehrere Frauen, die mir berichten konnten, dass kleine Dehnungsstreifen ganz und grössere dadurch minimiert werden konnten. 

Wenn es um die Nachbehandlung von Dehnungsstreifen geht, höre ich immer nur einen Produktenamen: Bi-Oil

Massiere ein wenig dieses Öls idealerweise zweimal auf deine Dehungsstreifen ein und du erhöhst die Chancen, dass du den Heilungsprozess positiv beeinflussen kannst. Eine Studie dazu ist mir nicht bekannt, ich kenne es nur vom Hören und Sagen. Einen Versuch ist es jedoch trotzdem wert, denn auch hier gilt das Motto: "Nützt es nichts, so schadet es nicht."

Bist du von Dehnungsstreifen verschont geblieben und wenn ja, was hast du dafür getan?

Vielen Dank für dein Interesse an meinem Blog und ich hoffe, du bist auch beim nächsten Mal wieder dabei.

Be blessed and beYOUtiful










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